Bunte Vielfalt unter strahlender Sonne

# Bunte VielfaltDas sind wir!

Petrus meinte es wirklich gut am Stadtfestwochenende mit der Lebenshilfe Parchim, allen Darstellern des Integrativen Kulturfestes und den Besuchern des Stadtfestes. Bei strahlendem Sonnenschein starteten über 100 Darsteller auf der Bühne in das zweitägige Programm, dass von den erfahrenen Mitgestaltern, Heidrun Lompart und Armin Langhammer, moderiert wurde.

Dank von Heidrun Lompart an Parchims Bürgermeister Dirk Flörke (li.) für die Unterstützung des Festes.

Die Vielfalt war kaum zu übertreffen: Kinderchöre, Tanzgruppen, ein Sockentheater und eine Quizshow sind nur einige Programmpunkte, die hier genannt werden sollen. Alle waren mit so viel Herzblut dabei, ob Darsteller, Moderatoren, Betreuer, die Mitarbeiter im Versorgungszelt oder die Teilnehmer der Planungsgruppe – der logistische Aufwand war enorm aber lohnte sich allemal.

Ein Renner waren die Nudelketten, die am Stand der Lebenshilfe angefertigt werden konnten.

Mit Stolz blicken daher auch alle auf dieses bunte und lebendige Fest zurück und man macht schon erste Pläne für das nächste Integrative Kulturfest in zwei Jahren. Es wurde aber auch an Menschen gedacht, denen ein Lächeln aktuell nicht so leicht über die Lippen kommt. Wie schon die Jahre zuvor, gab es eine Spendenaktion für eine Familie in Not. Mehrere hundert Euro können nun an einen verwitweten Familienvater überreicht werden, um die Ferienfreizeit des Kindes abzusichern. Wir danken in diesem Zusammenhang allen Partnern vor Ort, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben. So hatten die Lewitz-Werkstätten gGmbH und auch die Produktionsschule Greven fleißig Spenden mitgesammelt. Wir danken natürlich auch den Stadtfestbesuchern für jedes Klingeln in der Spendentonne.

Legte kräftig los: Die Gruppe Step by Step aus Hagenow

Danken möchten wir auch den Stadtwerken Parchim für die Wasserbar und der Weko Bau Parchim GmbH sowie dem Südseecamp Wietzendorf, die uns die Angebote für die Kinder ermöglichten. Mit Nudelketten oder einer Südseesträhne wurde so manches Lächeln in die Kindergesichter gezaubert.

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung!

14 Forderungen an die Landesregierung

Über 100 Parchimer und Ludwigsluster auf Demo „Mission Inkusion”

Schwerin • Hunderte Menschen mit und ohne Behinderung pusteten am 6. Mai in den Straßen Schwerins und vor dem Schloss kräftig in ihre Trillerpfeifen und machten mit Transparenten und Sprechchören auf ihre Forderungen und Anliegen aufmerksam.

Hielten auf der Demo ihre Forderungen in die Höhe: Vertreter der Lebenshilfe Parchim.

Zur Protestveranstaltung, die den Titel „Mission Inklusion” trug, kamen auch über hundert Frauen und Männer der Lebenshilfe Parchim und aus den Lewitz-Werkstätten. Ihre bunt und kreativ gestalteten Plakate und Transparente ließen die Leute am Wegesrand und später vor der Siegessäule zum Beispiel auch Vertretern der Stadt Schwerin und der Landesregierung wissen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Kinderbetreuung für behinderte Kinder unter 3 Jahren, bezahlbaren barrierefreien Wohnraum für mobilitätseingeschränkte Menschen oder eine flächendeckende gute Frühförderung waren nur einige Wünsche der Demonstranten.
Diese Anliegen spiegelten sich auch in den 14 Forderungen wider, die am Abschluss der Veranstaltung Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, übergeben wurden.

Vorweihnachtsstimmung in der Lebenshilfe

Chor der Paulo Freire Schule verzaubert Publikum mit Weihnachtsprogramm

Schon Wochen vor dem 30.11. probten die Kinder um Chorleiterin Ulrike Lenth für das abwechslungsreiche Programm. Es wurden Gedichte gelernt, Lieder geprobt, Flötenstücke geübt und gegen das Lampenfieber angesungen.

Der Auftritt war als Wunsch der Mitglieder der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung entstanden. Mit weihnachtlichen Liedern den Advent einläuten, gemeinsam singen, Kaffee und Kuchen genießen und auf die Highlights des Jahres im Verein zurückschauen – so war die Idee. Die Feier war dann auch ein voller Erfolg. Bis auf den letzten Platz war der Saal im Haus der Jugend im Parchim ausgebucht. Der Raum war mit Lichterketten und Weihnachtsgirlanden geschmückt und es duftete nach Kuchen und Mandarinen.

Nachdem das letzte Lied der Chorkinder verklungen war, applaudierten die Vereinsmitglieder mit und ohne Handicap den kleinen Künstlern und stimmten dann für den Weihnachtsmann auch Lieder an, um die kleinen Geschenke in Empfang zu nehmen.