Vorweihnachtsstimmung in der Lebenshilfe

Chor der Paulo Freire Schule verzaubert Publikum mit Weihnachtsprogramm

Schon Wochen vor dem 30.11. probten die Kinder um Chorleiterin Ulrike Lenth für das abwechslungsreiche Programm. Es wurden Gedichte gelernt, Lieder geprobt, Flötenstücke geübt und gegen das Lampenfieber angesungen.

Der Auftritt war als Wunsch der Mitglieder der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung entstanden. Mit weihnachtlichen Liedern den Advent einläuten, gemeinsam singen, Kaffee und Kuchen genießen und auf die Highlights des Jahres im Verein zurückschauen – so war die Idee. Die Feier war dann auch ein voller Erfolg. Bis auf den letzten Platz war der Saal im Haus der Jugend im Parchim ausgebucht. Der Raum war mit Lichterketten und Weihnachtsgirlanden geschmückt und es duftete nach Kuchen und Mandarinen.

Nachdem das letzte Lied der Chorkinder verklungen war, applaudierten die Vereinsmitglieder mit und ohne Handicap den kleinen Künstlern und stimmten dann für den Weihnachtsmann auch Lieder an, um die kleinen Geschenke in Empfang zu nehmen.

Weihnachtsfeier der Lebenshilfe Parchim

Liebe Vereinsmitglieder und liebe Angehörige, 

das Jahr neigt sich dem Ende, die Gedanken richten sich auf das Weihnachtsfest und wir freuen uns über gemütliche Abende im Kreise unserer Lieben und bei schönem Kerzenschein. Das Ende des Jahres bietet immer wieder die Möglichkeit, auf das Jahr zurück zu schauen, über Vergangenes zu reden, Highlights auszuwerten und Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Aber auch die Weihnachtsstimmung soll nicht fehlen. Wir möchten Sie gerne auf das kommende Fest und die Adventszeit einstimmen und laden Sie zu unserer weihnachtlichen Feier

am 30.11.2018
um 14:00 Uhr-17:00 Uhr
im Haus der Jugend (Dragonerstraße in Parchim / neben Rewe

ein. Bitte beachten Sie den neuen Veranstaltungsort!

Lassen Sie uns beisammen sein, miteinander ins Gespräch kommen, ein kleines Programm bei Kaffee und Kuchen genießen und uns auf den Weihnachtsmann freuen, der sich extra für uns dieses Jahr schon vor der Adventszeit auf den Weg macht.
Wer keine Fahrmöglichkeit hat, meldet sich in der Beratungsstelle bitte für den Fahrdienst an.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 16.11.2018 in der Beratungsstelle der Lebenshilfe Parchim e.V. oder telefonisch unter 03871-212374.

Die Netzwerkerinnen von Parchim

Dörte Bauer und Hendrikje Dreffien wollen mit ihrer Beratungsstelle Menschen im gesamten Landkreis unterstützen
Parchim. Ein kleines Gartenfest zur offiziellen Eröffnung der neuen Beratungsstelle der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) – das ist die Idee der beiden Sozialpädagoginnen Dörte Bauer und Hendrikje Dreffien. Ein paar Luftballons, Speisen und Getränke im Pavillon, barrierefreier Zugang zur Feier und ein kleiner Film. Doch der griechische Wettergott Zeus hat offensichtlich andere Pläne. Stürmische Böen reißen bereits vor der Eröffnung den Pavillon davon, erzählt Hendrikje Dreffien.

Hendrikje Dreffien begrüßt den Parchimer Bürgermeister Dirk Flörke.

Doch davon lassen sich die beiden Sozialpädagoginnen nicht aus der Ruhe bringen. Sie greifen einfach auf Plan B zurück. Das Buffett wird in den Räumen der Lebenshilfe aufgebaut, Stühle und Tische passend platziert. Der vorbereitete Film, der die Aufgaben der EUTB erklärt und durch integrierte Gebärdensprache auch für Gehörlose verständlich macht, wird an die Wand projiziert. Noch bevor die ersten Gäste eintreffen, haben Dörte Bauer und Hendrikje Dreffien ihre Feier den wetterlichen Gegebenheiten angepasst.
Die ersten Gäste trudeln ein, die Räumlichkeiten der neuen Beratungsstelle füllen sich, die Besucher kommen ins Gespräch. „Das war uns sehr wichtig, dass unsere Gäste miteinander kommunizieren und sich ein Netzwerk aufbaut“, sagt Hendrikje Dreffien. Denn ein zentrales Beratungs- und Angebotsnetzwerk aufzubauen, liegt im Sinn der beiden Sozialpädagoginnen. Symbolisch haben sie dafür in ihrer Beratungsstelle im Fischerdamm 9 ein kleines Pinnbrett aufgehängt. In roten Lettern steht das Akronym EUTB darauf geschrieben. Zahlreiche Fäden ziehen sich von dort über das gesamte Brett. Dazwischen hängen bereits einzelne Visitenkarten, von Gästen, die bei der Eröffnungsfeier dabei sind und die Beratungsstelle unterstützen wollen.
Doch was genau sind die Aufgaben einer Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung? Und worin liegt der Unterschied zu den Angeboten der Lebenshilfe? „Die Lebenshilfe kümmert sich vorrangig um Menschen mit geistiger Behinderung“, erklärt Hendrikje Dreffien. Wie es der Name vermuten lässt, setzt das Beratungsangebot der EUTB da an, wo andere Organisationen und Institutionen an die Grenzen ihrer Unterstützungsmöglichkeiten gelangen. „Wir bieten Angebote für Menschen mit Sehbehinderung oder für chronisch Kranke. Beispielsweise für an Krebs erkrankte Menschen, die wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen möchten“, erzählt die 36-jährige Sozialpädagogin.
Offiziell eröffnet wurde die Beratungsstelle gestern, doch bereits seit März bieten Dörte Bauer und Hendrikje Dreffien ihre Unterstützung an. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot so gut angenommen wird“, so Dreffien. Die beiden EUTB-Beraterinnen wollen in regelmäßigen Abständen auch außerhalb Parchims Vor-Ort-Beratungen anbieten. „Wir möchten nicht, dass eine mögliche Unterstützung daran scheitert, dass Parchim zu weit entfernt ist. Deshalb werden wir auch nach Lübz oder Plau oder Sternberg fahren, um das Beratungsnetzwerk auch zu stärken“, sagt Hendrikje Dreffien. Text: Jacqueline Worch, SVZ, Foto: Frank Düsterhöft

Dank für effiziente Arbeit

Mitglieder der Lebenshilfe Parchim wählten neuen Vorstand für vier Jahre

Parchim • Auf der Wahlversammlung der Lebenshilfe Parchim am 25. April stimmten die anwesenden Mitglieder mit großer Mehrheit für eine weitere vierjährige (Ehren-)Amtszeit von Heidrun Lompart. Die 50-jährige Finanzbeamte und Mutter zweier Töchter steht als 1. Vorsitzende an der Spitze eines fünfköpfigen Vorstandes. In der unmittelbar an die Wahl anschließenden konstituierenden Sitzung wurde Manuela Maltzahn zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Verantwortlich für die Finanzen zeichnet wieder Astrid Dabelstein. Mit Tobias Groodauski ist erstmals ein Lebenshilfemitglied mit Behinderung in den Vorstand gewählt worden. Der Mitarbeiter der Lewitz-Werkstätten erhielt bei der Wahl die meisten Stimmen und freute sich riesig darüber.
In ihrem Rechenschaftsbericht bedankte sich Heidrun Lompart für die effiziente Arbeit der Mitarbeiterinnen und der vielen ehrenamtlichen Helfer. Ohne sie wären die vielen Angebote der Lebenshilfe nicht zu stemmen. Dass der Verein mit seiner Arbeit auf dem richtigen Weg ist, würden ihm seine Kooperationspartner bestätigen. Es sei aber nicht einfach, die Bedürfnisse aller zufrieden zu stellen. Erfolg hatte der Verein jetzt bei der Mittelbeantragung für eine Stelle der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Für drei Jahre wird nun eine Lebenshilfe-Mitarbeiterin für behinderte Menschen da sein, die Hilfe bei der Beantragung von Leistungen, wie zum Beispiel einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation, benötigen oder die Fragen zum selbstbestimmten Leben oder der Teilhabe am Arbeitsleben haben.
Die Lebenshilfe Parchim hat zurzeit 113 Mitglieder, davon sind 34 behinderte Menschen und 42 Eltern und Angehörige von behinderten Menschen.
Der Verein betreibt unter anderem eine Beratungsstelle im Fischerdamm, ist Träger des Familienentlastenden Dienstes und bietet ambulante Freizeitgestaltung für Menschen mit Handicap an. Besonderes Augenmerk legt die Lebenshilfe auf ihr Leistungsangebot „Schulassistenz”, bei dem Mädchen und Jungen mit einer Behinderung, die in Crivitz, Marnitz, Matzlow, Parchim und Lübz eine allgemeinbildende Schule besuchen, begleitende Unterstützung durch persönliche Betreuer erhalten.

Foto: Tobias Groodauski bei der geheimen Wahl. Der Mitarbeiter der Lewitz-Werkstätten wurde mit den meisten Stimmen in den Vorstand gewählt.

 

Wachsam sein für Menschlichkeit!

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.
Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel.
Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.
Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Unterzeichnende Organisationen:
Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland BAG Selbsthilfe Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Bundesvereinigung Lebenshilfe Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband Deutsche AIDS-Hilfe Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland Paritätischer Gesamtverband Sozialverband Deutschland SoVD Sozialverband VdK Deutschland Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

„Standesamt” und Konfettikanone

Lebenshilfe Parchim und Spornitzer Karnevalverein organisierten Faschingsdisco für Menschen mit Handicap aus Westmecklenburg

Über 200 Menschen mit Handicap feierten Karneval in Spornitz.

Parchim/Spornitz • Schon von Weitem war die stimmungsvolle Partymusik in Spornitz zu hören. Ebenso wie die vollen Parkplätze rund um die Sporthalle zeigte sie an, dass eine Menge Gäste der Einladung der Lebenshilfe Parchim und dem Spornitzer Karnevalverein zur großen Faschings-Disco gefolgt waren.
Über 200 Menschen mit Handicap tanzten und lachten während des bunten Treibens, das Vereinspräsident Christian Gennerich und seine karnevalistische Minister-Riege bereits zum vierten Mal gemeinsam mit dem Organisationsteam der Lebenshilfe vorbereitet hatten.
Die faschingsbegeisterten Frauen und Männer kamen unter anderem aus Schwerin, Rampe und aus den Lewitz-Werkstätten in Ludwigslust und Parchim. Viele gingen im „Standesamt” wieder den Bund fürs Leben ein, wohl wissend, dass am Aschermittwoch alles vorbei ist.
Auch der Elferrat – bestehend aus Spornitzer Karnevalisten und Gästen mit Handicap – sowie Funkengarde, kleine und große Showtänzerinnen und -tänzer und natürlich die obligatorische Konfetti-Kanone sorgten für Riesenstimmung.
Mit den räumlichen Gegebenheiten in der Halle waren die Veranstalter wie immer sehr zufrieden. „Hier ist sehr viel ebenerdiger Platz zum Beispiel für die Rollstuhlfahrer und es gibt eine behindertengerechte Toilette. Auch die beiden Tanzflächen bieten genügend Raum für die sehr bewegungsfreudigen Gäste” sagt Liane Nemec von der Lebenshilfe. Ihr Dank geht auch an die Gemeinde Spornitz für die Möglichkeit, die Turnhalle zu nutzen. Das Engagement auf Seiten der Spornitzer Karnevalisten und natürlich die vielwöchige Organisationsarbeit des eigenen Lebenshilfe-Teams hebt Liane Nemec besonders hervor.

 

Karneval in Spornitz

Der Spornitzer- Karneval- Verein und die Lebenshilfen Parchim und Ludwigslust laden ein!
wann: 02.02.2018, 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
wo: Sport- und Mehrzweckhalle Spornitz
Eintritt: 4,00 € (Inklusive 1 Getränk, 1 Faschingsberliner)
Anmeldung und Teilnehmerbeitrag bei den Gruppenleitern bis zum 18.01.2018
Der Fahrdienst für die Hin – und Rückfahrt wird organisiert.
Wir möchten Sie höflichst darüber informieren, dass auf dieser Veranstaltung Fotos für Eigenwerbung angefertigt werden. Diese werden maximal in Zeitungen, den Druckmedien und im Internet (www.lebenshilfe-pch.de) veröffentlicht.
Organisatorisch können wir nicht sicherstellen, dass einzelne Personen nicht fotografiert werden.