Corona – Alle Dienste eingestellt

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie stellen wir alle Dienste bis auf Weiteres ein.
Wir möchten Sie auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir, parallel zu Schul- und Kitaschließungen, keinen Familien entlastenden Dienst (FED) durchführen.
Des Weiteren fallen auch alle Freizeitmaßnahmen und geplante Ferienreisen aus.
Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle der Lebenshilfe sind weiterhin telefonisch für Sie zu erreichen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Das Giebelhaus mal ganz, ganz bunt

10-jährige Annika aus Grabow ist Preisträgerin im Malwettbewerb der Lebenshilfe Parchim

Grabow/Parchim • Die Mädchen und Jungen der Klasse 4c aus der Grundschule „Eldekinder” in Grabow sind ganz aufgedreht. „Ihre” Annika gehört zu den fünf Künstlern, die von einer Jury aus Vertretern der Lebenshilfe Parchim und den Lewitz-Werkstätten als Preisträger des Giebelhaus-Malwettbewerbs ausgewählt wurden.

Lebensfroh, fantasievoll und bunt. Eines der prämierten Bilder hat Annika Müller (vorn) gemalt. Die Klasse 4c und Klassenlehrerin Carola Palme freuen sich mit der jungen Künstlerin.

Fast 100 Menschen mit und ohne Behinderung reichten ihre Arbeiten ein, die allesamt die Frontseite des über 400 Jahre alten Giebelhauses zeigen, das nun nach jahrelangem Dornröschenschlaf am Parchimer Marktplatz in altem Glanz erstrahlt.

Bunte und fantasievolle Werke sind entstanden. Jury- und Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Tobias Groodauski kann das bestätigen: „Wir hatten es bei diesen tollen Bildern echt schwer, einzelne Arbeiten herauszuheben. Alle haben sich unendliche Mühe gegeben.”

Die Jury, bestehend aus Dorit-Kristin Burmeister (Teamleiterin Giebelhaus), Kathleen Ladwig-Skiba (Bereichsleiterin Wohnen, Lewitz-Werkstätten), Christina Schleif (Bereichsleiterin Ambulante Dienste/Kinderbetreuung, Lewitz-Werkstätten, hinten v.l.n.r.) und Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Tobias Groodauski, hatte die Qual der Wahl.

Auch Annika Müller und ihre Klassenkameraden haben sich in vier Stunden Kunstunterricht mit dem Haus beschäftigt, das ab April – frisch restauriert und mit neuen Anbauten – mit Wohn-, Betreuungs- und Beratungsangeboten in eine soziale Nutzung übergeht. Die Idee, sich zu beteiligen, hatte Klassenlehrerin Carola Palme, die die Ausschreibung in der Zeitung entdeckte und die Malaktion für die Kinder aufbereitete.

Annika malt gern, aber nicht nur. Sie hat zwar schon Sonnenblumen für ihre Oma gemalt, „aber mein Lieblingsfach ist Musik”. Sehr gern ist sie auch bei ihren Großeltern und füttert Hühner, Kaninchen, Tauben, zwei Katzen und den Hund.

Das Bild der 10-Jährigen wird gemeinsam mit den anderen preisgekrönten Werken von Lydia Neele Hasse (Kita „Regenbogen”, Parchim), John Rossow (Schule am Alten Hafen, Parchim), Carla Jurick (Paulo Freire Schule, Parchim) und Nadine Falenczyk (Lewitz-Werkstätten, Parchim) in der neuen Beratungsstelle der Lebenshilfe Parchim im Giebelhaus ausgestellt.

Leider ist die Gelegenheit, die Bilder bei einem Tag der offenen Tür (geplant war der 21. März) erstmals zu begutachten, wegen der Corona-Ansteckungsgefahr nicht mehr gegeben. Aber die Beratungsstelle wird im April ihren Dienst aufnehmen und dann können die kleinen Kunstwerke natürlich bestaunt werden.

Feiern mit Konfetti-Kanone

Lebenshilfe Parchim organisierte wieder einen bunten Karneval
„Wie macht die bunte Kuh?”, „Heut‘ ist so ein schöner Tag!” – Laut schallte es am 21. Februar aus der Sporthalle in Spornitz, so dass auch Spaziergänger hörten: Hier wird Karneval gefeiert.

Ausgelassen wurde auch zwischen den Show-Einlagen auf der Bühne getanzt.

240 Partygänger von den Lewitz-Werkstätten, dem Diakoniewerk Ramper Ufer und den Drescher Werkstätten feierten einen ganzen Nachmittag in bunten und fantasievollen Kostümen. Unter der Federführung des Lebenshilfe Parchim-Teams um Liane Nemec und dem Spornitzer Karnevalverein mit seinem Präsidenten Christian Gennerich wurden die besonderen Gäste mittlerweile zum 6. Mal in der prächtig ausgeschmückten Arena. Die Feier-Profis aus Spornitz sorgten für ein karnevalistisches Begleitprogramm während der großen Disco-Veranstaltung. Auch der Discjockey sowie die Getränke und der kleine Imbiss zu günstigen Preisen wurden vom Verein gestellt.
Die Gäste freuten sich neben der stimmungsvollen Musik zum Tanzen auch über das „Standesamt”. Hier konnte der „Bund der karnevalistischen Ehe” eingegangen werden. Die Besonderheit dieses Zusammenschlusses: Er gilt lediglich bis zum Aschermittwoch. Dann ist bekanntlich für die Jecken eh alles vorbei.
Auch der Elferrat – bestehend aus Spornitzer Karnevalisten und Gästen mit Handicap – sowie Funkengarde, kleine und große Showtänzerinnen und -tänzer und natürlich die obligatorische Konfetti-Kanone sorgten für Riesenstimmung.

Spornitz „Helau”

Der Spornitzer Karneval-Verein und die Lebenshilfen Parchim und Ludwigslust laden ein zur großen Faschingsparty!!
Wann? 21. Februar 2020, 14.00 – 18.00 Uhr
Wo? Sport- und Mehrzweckhalle Spornitz

Der Eintritt beträgt 4 Euro (Inklusive 1 Getränk und 1 Stück Kuchen)

Die Anmeldungen und die Zahlung des Teilnehmerbeitrages sind bis zum 21. Januar 2020 in der Beratungsstelle der Lebenshilfe Parchim e.V. im Fischerdamm 9 möglich.
Der Fahrdienst für die Hin- und Rückfahrt wird organisiert.

Wir möchten Sie höflichst darüber informieren, dass auf dieser Veranstaltung Fotos für Eigenwerbung angefertigt werden. Diese werden maximal in Zeitungen, den Druckmedien und den Internetpräsenzen der Lewitz-Werkstätten gGmbH und Lebenshilfe e.V. (www.lewitz-werkstaetten.de und www.lebenshilfe-parchim.de) veröffentlicht.
Bitte beachten: Organisatorisch können wir nicht sicherstellen, dass einzelne Personen nicht fotografiert werden.

Weihnachtsfahrt Halb und Halb

Infos im Landtag und Naschereien auf dem Weihnachtsmarkt  

Parchim/Schwerin • Ein voll besetzter Bus mit erwartungsvollen Menschen kam am Vormittag des 5. Dezember vor dem Schloss in der Landeshauptstadt an. 40 Frauen und Männer waren der Einladung der Lebenshilfe Parchim und des SPD-Landtagsabgeordneten Christian Brade gefolgt, den Vormittag im Schweriner Schloss und die Stunden am Nachmittag auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt zu verbringen.

Wie setzt sich der Landtag zusammen? Wer hat früher hier residiert? Diese Fragen wurden vom Besucherdienst beantwortet.

Im Präsentationsraum des Besucherdienstes erfuhr die Delegation einiges zum Schloss und wie der Landtag sich zusammensetzt und arbeitet. Anschaulich berichtete Christian Brade über seine Arbeit in der Politik. Kurz war auch eine Stippvisite im Plenarsaal des Landtages möglich. Von der Gästetribüne verfolgten die Parchimer ein paar Minuten der 72. Sitzung des Wirtschaftsausschusses, in der es um die Hausarztversorgung im Land ging.

Nach einem schmackhaften Mittagessen im Schloss ging es auf den Weihnachtsmarkt. An den Ständen und Buden wurde Süßes und Herzhaftes probiert und kleine Geschenke eingekauft.

Voller Eindrücke stiegen alle Weihnachtsfahrt-Teilnehmer am Abend in Parchim wieder aus dem Bus.

Die Lebenshilfe bedankt sich ganz herzlich bei Christian Brade und seinem Wahlkreismitarbeiter Jan-Jacob Corinth für die Organisation und Begleitung der diesjährigen Weihnachtsfahrt.

Disco in der Stadthalle

Im November wird es wieder eine zünftige Herbstdisco geben.

Wann? 22.11.2019, 14.00 – 18.00 Uhr
Wo? Stadthalle Parchim, Putlitzer Str.
Eintritt: 4,00 €

Melden Sie sich bitte bei den Gruppenleitern dafür an. Auch den Teilnehmerbetrag/Eintritt können Sie bis zum 30.10.2019 bei den Gruppenleitern bezahlen.

Der Fahrdienst für die Hin- und Heimfahrt wird organisiert.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf dieser Veranstaltung Fotos für Eigenwerbung angefertigt werden. Diese werden maximal in Zeitungen, den Druckmedien und auf der Internetseite
(www.lewitz-werkstaetten.de) der Lewitz–Werkstätten veröffentlicht.
Organisatorisch können wir nicht sicherstellen, dass einzelne Personen nicht fotografiert werden.

Buntes Leben auch im Kalender 2020

In einem inklusiven Kunstprojekt der Lebenshilfe wird das Giebelhaus Parchim porträtiert

Parchim • Behinderte und nicht behinderte Menschen werden sich in einem Kunstprojekt der Lebenshilfe mit dem Giebelhaus Parchim am Alten Markt, Ecke Lindenstraße/Marstall befassen. Das Ergebnis soll ein bunt gestalteter Kalender für das Jahr 2020 mit Motiven vom Haus sein.

Jetzt geht es los: Wobau-Geschäftsführer Martin Eberwein (l.) machte die Hobbykünstler mit Geschichte und Bau des Giebelhauses vertraut.

Um diese zu finden zogen die Teilnehmer nun zum imposanten Gebäude mit dem markanten Giebel, der ihm den Namen gab. Unterstützung bekamen sie vor Ort von Martin Eberwein, dem Geschäftsführer der Wobau Parchim, der am und im Haus über die jahrhundertelange Geschichte und den Baufortschritt heute berichtete. Für die Wobau als Bauherrin ist das Sanierungs- und Bauprojekt Giebelhaus-Quartier eines der schwierigsten, aber auch attraktivsten Vorhaben seit langem. Doch das Ergebnis wird ein besonderes sein: Mitten im Zentrum der Stadt, gegenüber dem Rathaus, ziehen in eines der ältesten Häuser Parchims Menschen mit einer Behinderung ein.

Martin Eberwein: „So wurde früher gebaut.”

So werden ab nächstem Jahr dort zum Beispiel 18 behinderte Menschen in zwei Wohngruppen wohnen. Desweiteren wird es ein für Parchim neues Angebot, die gerontopsychiatrische Tagesstätte, geben. Die Begegnungsstätte für geistig behinderte Menschen sowie die Beratungsstelle der Lebenshilfe Parchim mit ihrer EUTB-Beratung ziehen ebenfalls mit ein. Es wird also viel buntes Leben im Giebelhaus geben.
Genau so bunt soll nun auch der Kalender werden, den die 16 Mitstreiter im Alter von 6 bis 55 Jahren unter der künstlerischen Leitung von Kerstin Klatt anfertigen werden. „Wir haben in unserer Ambulanten Freizeitmaßnahme die verschiedenen Mal-, Klebe- und Drucktechniken ausprobiert”, beschreibt Kerstin Klatt die Vorbereitungsphase. Nun sollten sich direkt am Haus Motiv-Ideen geholt werden.

Auch das Logo: „Leben im Giebelhaus” ist am Marstall 2 bereits zu sehen.

Steffi Schreck ist schon ganz aufgeregt. Die 45-Jährige, die tagsüber in der E-Montage/Lampenproduktion der Lewitz-Werkstätten arbeitet, will aktiv mitwirken. „Ich werde mit Stiften malen, das liegt mir am besten.” Und sie hat sich im Kopf schon lange vor der Giebelhausbesichtigung Ideen zurechtgelegt. „Ich gucke im Fernsehen immer die Sendung ‚Haus im Glück‘. Da gibt es viel Interessantes zu entdecken. Das wird mir jetzt zugute kommen.”