Gemeinsames Singen war ein Erlebnis

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Das 18. Klassische Konzert der Lebenshilfe war in diesem Jahr besonders stimmungsvoll

Parchim • Da standen einigen Gästen im Saal der Lewitz-Werkstätten vor Rührung dann doch Tränen in den Augen. Am letzten Abend des diesjährigen Sommers präsentierten das collegium musicum und der Händelchor beim 18. Klassischen Konzert der Lebenshilfe nach dem Motto „Serenade zum Sommerausklang” unter anderem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn Bartoldy und Robert Volkmann. Nicht wehmütig, der warmen Jahreszeit hinterher trauernd. Sondern lebensfroh und hoffnungsvoll auf Neues. Diese schöne Stimmung lag für alle erlebbar besonders bei der „Suite antique” für Flöte, Cembalo und Streicher des zeitgenössischen Komponisten John Rutter in der Luft.
Heidrun Lompart, 1. Vorsitzende des Vorstandes der Lebenshilfe Parchim, begrüßte neben Kindern, Menschen mit und ohne Handicap sowie Vertretern von Stadt und Landkreis unter herzlichem Applaus auch zehn Flüchtlinge, die der Einladung der Lewitz-Werkstätten gefolgt waren.
Die Frauen und Männer aus Albanien, Syrien, der Ukraine und Ghana, die derzeit in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und im Übergangswohnheim für syrische Flüchtlinge in Parchim leben, freuten sich riesig über die Möglichkeit, in diesem Rahmen deutsches Kulturgut kennenzulernen. Natürlich beklatschten sie stürmisch Chor und Orchester. Aber eigentlich auch den gemeinsamen Abend, der mit dem aus über hundert Kehlen gesungenem Lied „Der Mond ist aufgegangen” endete.

Foto: Der Stand der Lebenshilfe vor dem Konzertsaal.

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